Dienstag, 4. September 2012

KARLSRUHE

BOB für den Kreativpark

VON DAGMAR LANGE

An der Dur­la­cher Allee in Karls­ru­he soll in den nächs­ten Jah­ren ein Krea­tiv­park ent­ste­hen. Eines der ge­plan­ten Ge­bäu­de ist ein Ba­lan­ced Of­fice Buil­ding (BOB), des­sen Aus­se­hen durch einen Ar­chi­tek­ten­wett­be­werb ent­schie­den wurde.
Im Be­reich Dur­la­cher Allee und Ostaue­park in der Karls­ru­her Ost­stadt, wo bis Ende 2006 der Schlacht­hof stand, sol­len durch die räum­li­che Zu­sam­men­füh­rung von Kul­tur­zen­tren und künst­le­ri­schem Ge­wer­be ein neues Stadt­quar­tier und damit zu­kunfts­träch­ti­ge Ar­beits­plät­ze ent­ste­hen. Die Bau­or­ga­ni­sa­ti­on Bauen mit Wer­ten Deutsch­land (BWD) plant dort ein Ba­lan­ced Of­fice Buil­ding mit ca. 4.000 m2 Bü­ro­flä­che, das sich in die be­reits be­ste­hen­de ho­mo­ge­ne Bau­struk­tur ein­fü­gen soll. Dafür hat BWD erst­ma­lig einen ko­ope­ra­ti­ven Wett­be­werb unter sechs Ar­chi­tek­tur­bü­ros aus­ge­lobt. Als Ge­win­ner ging die Ar­beits­ge­mein­schaft asp Ar­chi­tek­ten mit UMnet aus Stutt­gart her­vor, weil ihnen die "städ­te­bau­li­che In­te­gra­ti­on in den Krea­tiv­park" be­son­ders ge­lun­gen sei.
Das BOB soll durch ge­rin­ge Le­bens­zy­klus­kos­ten ef­fi­zi­ent wer­den. "Durch eine aus­ge­wo­ge­ne Bi­lanz aus Bau­phy­sik und An­la­ge­tech­nik braucht das BOB nur 30 Cent/m2 En­er­gie­kos­ten im Monat", er­läu­tert BWD- Vor­stands­vor­sit­zen­der Fried­helm Lütz. Das mit Prei­sen aus­ge­zeich­ne­te BOB-Kon­zept setzt auf ein Kreis­lauf­sys­tem aus Geo­ther­mie und Be­ton­kern­ak­ti­vie­rung für Küh­lung und Wärme. Bei dem Ob­jekt möch­te Lütz ein Teil­ei­gen­tums­mo­dell durch den Ver­kauf an klei­ne Un­ter­neh­men rea­li­sie­ren. Der Bau soll im Früh­jahr 2013 er­fol­gen und mit Me­tho­den des "ky­ber­ne­ti­schen Bau­ma­nage­ments ef­fi­zi­ent ge­steu­ert" wer­den.





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